Ein Raum für Tiefe, Präsenz und Integration

Über mich

Mein Weg war kein gerader.
Und er war auch nicht besonders sanft.

Ich kenne Phasen, in denen Funktionieren wichtiger war als Fühlen.
Es gab Jahre in meinem Leben, in denen es nicht um Selbstverwirklichung ging, sondern darum, irgendwie heil durchzukommen.
Jahre, in denen Sicherheit keine Selbstverständlichkeit war. Weder innerlich noch äußerlich.
In denen Grenzen ständig überschritten wurden.
In denen der Körper gelernt hat, wachsam zu sein, still zu sein, zu funktionieren.
Und in denen das eigene Leben immer wieder auf der Kippe stand.

Ich weiß, wie sich innere Leere und Taubheit anfühlen. Und dieses permanente „Zusammenhalten“, damit nach außen alles irgendwie weiterläuft.
Ich kenne die Erschöpfung, die kommt, wenn der Körper jahrelang mehr trägt, als eigentlich möglich ist.
Und ich weiß, wie es sich anfühlt, den Kontakt zu sich selbst zu verlieren und sich selbst zu betäuben. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Notwendigkeit.


Bis es einen Moment gab, in dem mir nicht im Kopf, sondern auch im Körper klar wurde:

Ich bin nicht kaputt gegangen!

Das, was da ist, ist kein Defekt. Es ist eine Geschichte.
Eine, die erzählt, wie viel Kraft es gebraucht hat, überhaupt hier zu sein.
Diese Erkenntnis hat meine Arbeit grundlegend verändert.
Nicht, weil danach alles leicht war, sondern weil sich der Blick verschoben hat.
Weg vom Reparieren.
Hin zum Verstehen.
Hin zum Fühlen.
Zum Würdigen.
Und zum vorsichtigen Zurückfinden in das, was unter all den Schutzschichten noch da ist.

Meine Arbeit ist nicht aus einem Ideal entstanden, sondern aus Erfahrung.
Aus dem Wissen, wie es ist, durch dunkle Phasen zu gehen und aus der Frage, was es wirklich braucht, um wieder Boden unter den Füßen und sich selbst zu spüren,. Mit allem, was da ist. Das Leichte und auch das Schwere..
In den letzten Jahren habe ich mich intensiv mit traumasensitiver Begleitung, Bewusstseinsarbeit, Atmung und Integration beschäftigt.
Nicht als Konzept, sondern als Praxis.
Ich verbinde dabei psychologisches Verständnis, körperbasierte Ansätze und Bewusstseinsarbeit.
Immer mit einem klaren Fokus auf Sicherheit, Eigenverantwortung und Erdung.


Ich glaube nicht an Abkürzungen.
Aber ich glaube daran, dass Veränderung und Heilung an der Wurzel möglich ist, wenn der Raum stimmt.
In meiner Arbeit geht es nicht darum, etwas zu reparieren.
In meiner Arbeit geht es darum, wieder in Kontakt zu kommen. Mit dem eigenen Körper, mit den Emotionen und Gefühlen, mit dem, was da war und mit dem, was da ist..
Ohne Druck. Ohne Versprechen. Ohne spirituelle Umgehung.


Wenn du zu mir kommst, musst du nichts darstellen.
Du darfst langsam sein. Still. Unsicher. Vermeintlich schwach. 
Und genau darin liegt oft der Anfang von etwas Echtem.
Deine Größe und Stärke in dem, was du bist, zu erkennen und zu leben.

Ich freue mich sehr darauf, dich kennenzulernen!